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SPD setzt sich weiter für die Eltern der Grundschule Heidberg ein - Vertreter der CDU und FDP blieben dem Elterngespräch fern.

12. August 2009 0 Kommentare

Am 11. August fand in der Grundschule Heidberg eine Veranstaltung mit Eltern statt, deren Kinder die Grundschule besuchen. Thema war die „Auslagerung" von Schülerinnen und Schülern während der Sanierungsarbeiten im Zuge der Umwandlung zu einer Ganztagsschule. Die Eltern klagten darüber, dass Ihre Kinder vorübergehend lange Schulwege zur Grundschule Melverode in Kauf nehmen müssten, ohne dass die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg ausreichend gewährleistet sei.

Um dieses Problem zu erörtern, hatte Pascal Müller im Namen der Eltern politische Vertreter aus dem Stadtbezirk eingeladen. Die Vertreter der CDU und FDP, die im Stadtbezirksrat und im Rat der Stadt Braunschweig die Mehrheit stellen, blieben dem Treffen fern. Von Seiten der SPD nahmen dagegen Matthias Stoffregen und Hans-Dieter Osswald als Stadtbezirksratsmitglieder sowie Detlef Kühn als SPD-Ratsherr teil. Sie teilen die Bedenken der Eltern und möchten weiterhin für eine schnelle Lösung kämpfen. Detlef Kühn hat angekündigt, einen Antrag für die nächste Sitzung des Stadtrates zu stellen, in dem er den Einsatz eines Schulbusses fordert.

Matthias Stoffregen hatte bereits vor Wochen mögliche Kosten ermittelt. So teilte die Verwaltung mit, dass der Einsatz eines Schulbusses pro Tag 180 Euro kosten würde. Insgesamt würde ein Bus für drei Monate 10.000Euro kosten. Der Einsatz eines Busses kommt nach Ansicht der Stadtverwaltung und der CDU allerdings nicht in Betracht, weil die Überquerung der Sachsendammbrücke auch für Grundschulkinder sicher sei. Dazu Stoffregen: „Im Schulwegeplan ist die Brücke als unsicher eingezeichnet. Es ist skandalös, dass die Stadt keine 10.000Euro für die Sicherheit der Kinder investiert, obwohl die Schulsanierung insgesamt 3,4 Millionen Euro kostet. Die Stadt spart mal wieder Geld an der falschen Stelle.“ Das Fernbleiben der Vertreter von CDU und FDP beim Elterngespräch zeuge von Bürgerferne, kritisiert Stoffregen.

Hier ist der Schulwegeplan für den Heidberg eingestellt. Der Sachsendamm ist auf ganzer Länge mit der Markierung "Überquerung hier besonders gefährlich" versehen.


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