SPD Heidberg-Melverode besucht Helen-Keller Schule
11. August 2009 0 KommentareAm Dienstag besuchten Mitglieder der SPD Heidberg-Melverode die Helen-Keller Schule in Melverode. Im Rahmen eines einstündigen Gesprächs stellte der komissarische Schuleiter Ralf Schimmelmann die Schule vor und erläuterte den Besuchern, welche negativen Folgen sich aus der ungewissen Zukunft der Schule ergeben. Anschließend führte Schimmelmann die Gruppe durch die Räumlichkeiten.

v.l.: Matthias Stoffregen (Ortsvereinsvorsitzender), Ralf Schimmelmann (kom. Schulleiter), Dieter Uhde und Ulla Matthiesen-Giebler (beide SPD).
Die Zukunft der Helen-Keller Schule bleibt ungewiss. Seit längerer Zeit wird von Seiten der Stadt Braunschweig überlegt, Förderschulstandorte zusammen zu legen. Drei Standorte gibt es zurzeit im Stadtgebiet, die Helen-Keller Schule in Melverode ist einer davon. Die Verwaltung und der Rat der Stadt Braunschweig haben jedoch eine endgültige Entscheidung auf Grund vielfältiger Proteste zunächst auf die lange Bank geschoben. „Der Helen-Keller Schule fehlt momentan die Planungssicherheit. Beispielsweise stehen der Schule Spendengelder für die Installation einer Kletterwand - im Wert von 14 000 Euro - und für die Neuausstattung eines Werkraumes im Wert von einigen hundert Euro zur Verfügung, die sie nicht in Anspruch nehmen kann, so lange nicht geklärt ist, ob die Schule erhalten bleiben wird“, erklärt Matthias Stoffregen.
In der Vergangenheit hat die Schule hervorragende Arbeit geleistet und wurde mehrfach mit überregionalen Preisen ausgezeichnet. "Die Kinder kommen sehr gern hier her und fühlen sich bei uns wohl. Wir bieten ihnen hervorragende Lernbedingungen in kleinen Klassen und können eine optimale Förderung der Kinder sicherstellen", sagt Ralf Schimmelmann. Auch dieses Jahr wird die Schule beispielsweise wieder als Umweltschule ausgezeichnet werden.
"Sofern die Stadt weiterhin die Zahl der Förderschulstandorte reduzieren möchte, sollte sie die Helen-Keller Schule als Standort im Süden Braunschweigs erhalten. Die Schule ist nahverkehrstechnisch optimal angebunden und sie könnte weitere Schüler anderer Förderschulen problemlos aufnehmen", betont Matthias Stoffregen.

Gemütlich eingerichtet: In der Schuleigenen Bibliothek, die ebenfalls durch Spendengelder finanziert wurde, lernen die Kinder lesen.

Auf Holzblättern sind die Namen großzügiger Geldgeber verzeichnet, darunter auch zahlreiche Großunternehmen. Die Wand zeigt das große Ansehen der Schule.
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